Fotos von mir? Wozu soll das gut sein?

Ja ich weiß, sich selbst vor die Kamera zu stellen, ist für die meisten schwierig. Manchmal auch für mich. Da gibts dann so Ausreden wie Bad-Hair-Day, Nichts zum Anziehen und und und.

Warum ist das eigentlich so? Weil wir viel zu kritisch mit uns selbst sind!

Aber mal ehrlich, wann hat dich das letzte Mal jemand angesprochen und gemeint, deine Frisur passt dir überhaupt nicht? Oder dein Hintern wäre viel zu groß. Niemand? Eben! Weil man das einfach nicht macht bzw. die meisten Menschen diesen „vermeintlichen“ Makel gar nicht als solchen wahrnehmen.

Was aber sehr wohl auffällt, ist, wenn du lachend von deiner Website oder deinem Social Media Kanal strahlst und deine Zuseher „niederlächelst“.

Das hat einen einfach Grund.

Unser „Steinzeitmensch“

Wir Menschen können Bilder sehr viel schneller erfassen als Texte. (Eh klar, in der Steinzeit gab es keine nennenswerte Schrift, aber es gab Säbelzahntiger.)  In weniger als einer 1/10 Sekunde können wir Aussagen und Emotionen eines Bildes oder auch von einem Gesicht erfassen. Diese wirken dadurch unmittelbar unbewusst auf uns ein und interagieren mit unserem Erfahrungen (Säbelzahntiger im Anmarsch? Lauf! Jahrlang eingesperrtes Schneewitchen ohne jegliche Lebenserfahrung – Stiefmutter hatte leichtes Spiel!).

Emotionen triggern

Wenn du dich und dein Business mit authentischen, professionellen Fotos zeigst, kannst du mit diesen Fotos Emotionen wie Sympathie, Vertrauen und Kompetenz, aber auch Qualität vermitteln. Und genau das ist langfristig der Grund, warum eine Kaufentscheidungen getroffen wird: Wir wurden emotional getriggert. Denn ganz unter uns, es gibt keinen vernünftigen Grund für das fünfte paar schwarze High Heels. Es ist einfach das tolle Gefühl, wenn wir sie anhaben. Da hatte die Verkäuferin einfach sooooo recht.

Kennen lernen = Vertrauen haben

Daher helfen die richtigen Motive deinen Kund*innen dabei, dich besser kennen zu lernen und dir auf lange Sicht auch zu vertrauen.

Aber was sind nun die besten Fotos dafür? Welche eignen sich am besten?

Um es kurz zu machen: Alle Fotos, auf denen du authentisch zu sehen bist, eignen sich!
Aber natürlich gibt es verschiedene Arten der Darstellung und die will ich dir hier kurz aufzeigen:

1. Portrait / Headshots

Vertrauen ist im Geschäftsleben, aber besonders bei Einzelunternehmen und den Sozialen Medien, eines der wichtigsten Komponenten überhaupt.

Damit dich deine Kund*innen besser kennen lernen können, sind daher Portrait-Aufnahmen, auf denen du freundlich in die Kamera lächelst, extrem wichtig. Was ist netter, als ein strahlendes Lächeln, das dich gleich auf deiner Website begrüßt?

Dabei können deine (zukünftigen) Kund*innen dich persönlich besser einschätzen und eventuelle gemeinsamen Interessen und Werte zu entdecken.

Du fragst dich gerade, was man aus einem einzigen Portraitbild Persönliches herauslesen kann? Vieles! Wir nehmen großteils Informationen komplett unbewusst wahr, sowas wie z.B. „Wie lustig, sie hat auch so eine neckische Locke über dem Ohr“ oder auch „Oh Gott, sie sieht aus wie meine verhasste Lehrerin in der 5.“
(Was wiederum zeigt, dass du manchmal also nicht einmal etwas dagegen tun kannst, wenn dich manche Menschen unbewusst ablehnen.)

Und nein, Portraits müssen keine langweiligen „ich starre in die Kamera“-Fotos sein, sondern können auch kreativ umgesetzt werden und Spaß machen.

2. Lifestyle-Fotos

Diese „offenen“ Aufnahmen zeigen Aspekte aus deinem privaten oder geschäftlichen Leben und sind eigentlich das Synonym für Personal Branding Fotos. Du kannst selbst bestimmen, was du dabei zeigen willst. Es können echte Szenen sein oder auch extra für das Shooting inszenierte, sodass du dich sicher von deiner besten Seite zeigen kannst. Und nein, es heißt nicht, dass du eine Szene faken sollst, sondern die Szenen nur kameragerecht abwickeln. (Vergleiche auch „Backstage-Fotos“.)

Beispiele?

  • Du bist Fitnesstrainerin, dann zeige eine Trainingseinheit.
  • Du bist Hochzeitsrednerin, dann zeigen dich bei einem Vortrag – eventuell gleich in Kooperation mit ein*er Florist*in, Stylist*in und eine*r Visagist*in?

3. Detailaufnahmen

Wenn du etwas produzierst oder herstellst, sind Nahaufnahmen deiner Produkte wertvolle Informationen für deine Kund*innen, sie bieten ihnen einen interessanten Einblick in deine Arbeit oder in dich.

Beispiele:

  • Masseurin: Zeige deine weichen und gepflegten Hände, von denen man sich gerne berühren lässt
  • Malerin: Zeige deine Hände mit Pinsel, wie du damit über ein Bild gleitest und etwas Neues erschaffst
  • Kinderkleidung: Zeig die Nähte oder eine Stickerei deiner neuesten Kreation im Detail
  • Köchin: Zeige spezielle Zutaten einmal anders oder präsentiere einen Teil des liebevoll gedeckten Tellers
  • Blumenzüchterin: Zeige ein Detail z.B. den Stempel einer deiner Blumenkreationen
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4. Produktfotos

Du produzierst etwas? Dann zeige deine Produkte perfekt ausgeleuchtet oder auch in Verwendung. Beides hilft deinen Kund*innen sehr.

Du bittest eine Dienstleistung an? Auch hier kannst du sicher einige typische Gegenstände von deiner Arbeit zeigen.

Beispiele?

  • Du bist Köchin? Dann koche/backe und serviere dein Œuvre
  • Du bist programmierst Webseiten? Dann zeige einige als Beispiele
  • Du nähst Öko-Kinderkleidung? Zeig das Kleidungstück mit Accessoires oder an einem Kind

5. Backstage-Aufnahmen

Also Aufnahmen, die sozusagen Ereignisse hinter den Kulissen festhalten, sind in der Regel professionelle „Schnappschüsse“. Backstage Fotos ähneln Lifestyle-Fotos, sie zeigen aber eher Ausschnitte, wie ein stiller Beobachter sie wahrnehmen würde.

Sie zeigen dich in deinem Element, während du z.B.

  • vertieft etwas zeichnest,
  • etwas schneiderst oder
  • etwas fotografierst,
  • wie du mit Kund*innen im Gespräch vertieft bist,
  • wie du ein Produkt neu positioniert,
  • deinen produzierten Hut woanders hinstellst oder dergleichen;

... und welche Fotos sind nun die richtigen für dich?

Ich würde dir eine gute Mischung aus Portraits, Lifestyle-Fotos, Detail- und Produktaufnahmen sowie Backstage-Aufnahmen für dein Marketing empfehlen. Damit kannst du perfekt deine Geschichte erzählen – egal ob auf deiner Website, bei der Printwerbung, den sozialen Medien oder beim E-Mail-Marketing.

Business vs. Personal Branding Shooting

Im Gegensatz zum normalen Business-Shooting, welches meist nur recht kurz dauert, kannst du bei einem Personal Branding Foto-Shooting all diese Fotomotive in einem Fototermin erstellen lassen. Wie du anhand der Vielfalt der Motive siehst, ist daher eine gute Vorplanung und ausreichend Zeit für das Shooting notwendig (ich würde zu mindestens 4 Stunden raten), um eine große Auswahl von verschiedenen Motiven zu erhalten.

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