Du hast gerade ein Shooting gebucht und freust dich schon unbändig darauf, nur um kurz darauf leicht in Panik auszubrechen, weil du nicht weißt, woran du alles denken sollst. 

Gehts es dir gerade so? Dann bist du hier genau richtig. Hier findest du eine Liste mit 15 +1 Tipps (inkl. Checkliste für dich zum Downloaden), sodass du dein Shooting voll und ganz genießen kannst.

Die Tipps sind generell für alle Arten von Portrait-Fotoshootings, aber vorallem für Business- oder Personal Branding Shooting gedacht. Wenn du ein Familienshooting gebucht hast, findest du sicher auch noch interessante Infos in diesem Artikel: Outfitideen für euer Familienshooting.

Ich wünsche dir ein ganz tolles Shooting-Erlebnis!

Alles Liebe

Ursula 1

1 Woche vor dem Shooting

Frische deine Haare auf

Wenn du deine Haare färbst, ist das ein guter Zeitpunkt den Ansatz nachzufärben.
Und ein leichter Nachschnitt (Schnitt der Spitzen) kann deine Frisur definitiv aufpeppen ohne deinen Look zu ändern.
Von einer kompletten Look-Veränderung zu diesem Zeitpunkt rate ich dir aber ab.

Denk an deine Hände und Füße

Lass dich maniküren oder kümmere dich selbst um deine Nägel. Sie müssen nicht lackiert sein, die Nägel sollen nur gepflegt wirken. Vermeide wenn möglich rote Fingernägel, außer du möchtest die entsprechende Wirkung erzielen.
Kümmere dich auch um die Nagelhaut (verwende z.B. jeden Abend Nagelöl) und creme deine Hände regelmässig mit einer guten Creme ein.

Wenn man deine Füße beim Shooting ebenfalls sehen sollte, lass dir auch eine Pediküre machen und verwöhne deine Füße mit einer intensiven Fußcreme.

Pimp up your smile

Wenn du das Gefühl hast, deine Zähne etwas aufhellen zu müssen, dann kannst du das die Woche vor dem Shooting noch unterbringen. Ich bin ja kein Fan von Zahnaufhellungen und man kann die Zähne wunderbar in Photoshop weißen. Aber wenn es dir wichtig ist, ist jetzt ein guter Zeitpunkt dazu.

Was aber tatsächlich einen Unterschied in der Mimik machen kann: mach jeden Tag ein paar Gesichts-Yoga-Einheiten (10 Minuten). Damit kannst du kleine Mimikfalten verringern und dein Gesicht besser definieren. Auf Youtube findest du zahlreiche Beispiele zum Thema Gesichts-Yoga. Auch wenn ich ansonsten Fachbücher liebe, finde ich in diesem Fall Bücher weniger anschaulich als Videos.

Ich habe viele Gesichts-Yoga-Videos durchgesehen, diese fand ich sehr gut (Werbung unbezahlt):

Check deine Garderobe

Spätestens jetzt solltest du überprüfen, was du zum Shooting anziehen möchtest. Wähle ruhig mehrere Outfits aus, dann hast du danach mehr Auswahl.

Achte vorallem auf:

  • Ist bei deinem Outfit alles komplett?
  • Passen alle Teile, inkl. Schuhe und Accessoires zusammen?
  • Muss noch etwas in die Putzerei?
  • Musst du noch etwas besorgen?
  • Wenn du echten Schmuck tragen möchtest, lass ihn vorab noch reinigen, damit die Teile schön glänzen und nicht angelaufen sind.

... und deine Unterwäsche

Ein oft unterschätzender Punkt beim Shooting ist das Thema Unterwäsche.  Ja richtig gelesen. Einerseits sollte der BH gut sitzen um die Brust ordentlich zu stützen und nicht (seitlich) zu quetschen, andererseits soll der BH keine Abdrücke oder sonstige Falten auf der Haut hinterlassen. Und ganz wichtig: Du sollst dich darin sexy fühlen! (Dann strahlst du auch gleich noch mehr!)

Wenn du eine weiße Blusen tragen möchtest, achte bitte darauf, darunter keine weiße Wäsche zu tragen, sondern steige eher auf Nude oder Rot-Töne um (Rot verschwimmt mit der Haut und sieht man tatsächlich nicht).

Wenn wir mit Studiolicht (Blitz) arbeiten, nimm auf jeden Fall ein Tank-Top oder Unterhemd in der Farbe Nude oder einer anderen passenden Farbe mit, um peinliche Momente zu umgehen.

Und achte vorallem darauf, dass die gewählte Unterwäsche nicht unter deinem Outfit heraus schaut oder zu sehen ist.

Welche Requisiten willst du verwenden?

Welche Requisiten möchtest du verwenden?
Muss etwas besorgt werden? Wenn ja, besorg es oder schreib es auf eine ToDo-Liste für den Vortag (z.B. alles Frisches wie Blumen, Obst etc.).

Iss und trink dich schön!

Trink unter der Woche etwas mehr Wasser also sonst (außer du trinkst sowieso schon 2-3 L Wasser am Tag), damit deine Haut gut hydriert ist. Feuchtigkeitspflege geht von innen nach außen!

Iss möglichst gemüsereich, deine Haut wird es lieben. Wenn möglich, vermeide Süßigkeiten und Salziges, vor allem wenn du zu unreiner oder aufgeschwemmter Haut neigst.

Am Tag vor dem Shooting

Richte deine Garderobe und Accessoires

Richte deine Garderobe her: alle geplanten Outfits mit Schuhen und allen Accessoires.

Achte darauf, dass alles ordentlich gebügelt und aufgehängt ist – weit weg von Katzen- oder sonstigen Tierhaaren. Wenn es dir hilft, mache auch ein Foto von jedem Komplett-Outfit, sodass du am Shootingtag oder beim Shooting nichts vergisst.

... und dein Requisiten

Richte alle Requisiten griffbereit her.
Besorge bei Bedarf alles von deiner ToDo-Liste z.B. frische Blumen, Obst etc.

Gib deiner Haut den letzten Schliff

Peele dein Gesicht und deinen Körper. Tupfe dich ordentlich trocken und trage großzügig überall eine gute Lotion auf – versorge deine Beine, Füße, Hände, Arme und dein Gesicht ordentlich mit Feuchtigkeit! Dadurch wirkt deine Haut strahlender und MakeUp läßt sich glatter auftragen.

Nimm auf jeden Fall die Lotion für die Hände zum Shooting mit, Hände trocken sehr schnell aus! (Die Hände sollen aber nicht glänzen!)

Entferne „lästige Härchen“

Eine saubere und gut definierte Augenbrauenlinie macht ein gutes Make-Up erst perfekt. Zupf also die losen Härchen.

Rasiere dich bitte auch auch frisch, wenn du das normalerweise sonst auch machst. Wenn du dich eher wachst, dann mach das bitte ein paar Tage vorher, je nachdem wie empfindlich deine Haut ist. Haut braucht normalerweise länger als eine Nacht um zu heilen.

Gönne dir eine Extraportion Schlaf

Geh früher als normal ins Bett, leg das Handy weit weg, schalte den Fernseher aus und lies vielleicht ein entspanntes Buch bis du angenehm müde bist und dann geh früh schlafen! Und freu dich aufs Shooting!

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Am Shooting-Tag

Don't touch!

Wenn du so veranlagt bist, wie ich, wachst du sicher mit einem dicken fetten Wimmerl im Gesicht auf. Drück jetzt bitte da nicht drauf herum. A) kann man eine Unreinheit mit MakeUp super kaschieren, was bei einer offenen Wunde nicht funktioniert und B) gibt’s noch immer das Zaubertool namens Photoshop.

Plane genug Zeit ein

Ich werde immer komplett hektisch, wenn ich das Gefühl habe, zu spät zu kommen. Plane daher immer ausreichend Zeit für etwaige ungeplante Verzögerungen ein: weil dein Kind ausgerechnet heute seinen „special day“ hat, dein Hund unbedingt noch einmal raus oder deine Katze irgendetwas hereingetragen hat, was dringend wieder entsorgt werden muss – wir kennen das ja alle!

Lache!

Um sich aber auf das Shooting schon positiv einzustimmen, hör dir auf der Fahrt oder die Zeit bis zum Shooting fröhliche oder stimmungsvolle Musik an. Du hast sicher eine passende Playlist dafür. Es spricht auch nichts dagegen, dass während des Shootings Musik läuft. Frag einfach, einzig bei Heavy Metall und Techno bin ich draußen, sorry.

Kleiner Tipp:

Langfristig empfehle ich dir Lach-Yoga. Auch wenn es manchmal übertreiben scheint, funktioniert es perfekt. Man lacht so lange „künstlich“, bis man wirklich von alleine lacht und der Körper Serotonin ausschüttet – also ganz frei nach dem Zitat:

Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind.Wir sind glücklich, weil wir lachen.

- William James -

Und das geht sogar online – Du kannst z.B. mit Cornelia auch online einen Lach-Kurs mitmachen
-> https://www.cornelia-leisch.de.

Extratipp: Rock it, Baby

Und last but not least: Sei entspannt, es gibt keinen Grund angespannt zu sein. Wir rocken das Shooting gemeinsam.

Genieße die Erfahrung, hab Vertrauen in mich und vorallem in dich selbst!

Checkliste

Hast du jetzt das Gefühl, dir schwirrt der Kopf?

Deshalb habe ich dir hier eine kleine Checkliste zusammen gestellt, die du für dein Shooting herunterladen kannst.

Du hast noch kein Shooting geplant, hast aber jetzt richtig Lust bekommen, dich fotografieren zu lassen?
Dann melde dich gerne bei mir! 

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