Anfang des Jahres durfte ich Daliah in ihrer neu gegründeten Praxisgemeinschaft, gleich neben der Grazer Keplerbrücke, das erste Mal treffen. Zu diesem Zeitpunkt fehlten zwar noch große Teile der Einrichtung, aber wir konnten schon vorab Ideen für das Foto-Shooting brainstormen und uns besser kennen lernen.

Daliah zeigte mir die großzügig geschnittenen und frisch renovierten Räumlichkeiten in der wunderschönen Altbau-Wohnung und veranschaulichte mir die zukünftige gemeinsame Nutzung mit zumindest einer weiteren Psychotherapeutin.

Auch wenn noch nicht alles fertig eingerichtet war, „überwachte“ das Markenzeichen der Praxis – eine riesige Holzgiraffe – bereits alle Tätigkeiten.

Die Giraffe ist sozusagen das Markenzeichen dieser Praxis

- Daliah Platzer

Ich habe Daliah einige Fragen zu ihrer Arbeit gestellt und wirklich spannende Antworten erhalten:

Was erfüllt dich an Deiner Arbeit mit Freude?

Unterschiedliche Dinge erfüllen mich an meiner Arbeit. Klar, wenn Erfolge bei meinen Klient*innen sichtbar werden ist das wunderschön. Wenn es meine Klient*innen nicht gut geht, ist es auch schön, einfach da zu sein, ihnen zu zeigen, dass sie Begleitung haben und mit ihnen gemeinsam auch Lösungswege zu suchen.

Am wertvollsten finde ich die Momente, in denen sie bemerken, dass sie einfach „sein“ dürfen. Sein, so wie sie in ihrem Wesen gemeint sind. Ohne Leistung, ohne Anforderungen. Einfach sein.

Schöne Momente sind es auch, wenn die Klient*innen selbstständig in ihr Leben ohne meine Hilfe zurückkehren, die Therapie abschließen und gute Fähigkeiten und Werkzeuge für sich entdeckt haben.

Gibt es Mythen, die dir in der Arbeit immer wieder begegnen?

Ja, ich denke da gibt es einige. Auf die konzentriere ich mich nicht.

Wichtig finde ich, dass es zunehmend einfacher wird, dass Menschen sich Hilfe suchen, wenn es ihnen psychisch nicht gut geht. Dafür bedarf es nicht unbedingt einer psychischen Erkrankung.

Jeder Mensch erlebt Krisen in seinem Leben. Es macht einen großen Unterschied wie man damit umgeht. Wenn man merkt, dass man etwas nicht alleine bewältigen kann, dann ist es – aus meiner Sicht – sehr gesund sich Hilfe zu suchen.

Stelle eines deiner Lieblingsprodukte oder Tools vor, die dir bei der Arbeit helfen.

Kreative Medien nutze ich sehr gerne. Ob Malen, Aufstellungen am Familienbrett, Bilder oder Geschichten.

Diese Methoden machen manchmal sehr kompliziert scheinende Zusammenhänge, Gefühle oder Situationen einfach und deutlich sichtbar. Sie helfen meinen Klient*innen sich selbst besser zu verstehen. Neue Perspektiven zu finden, Gefühle und Situationen zu erkennen und zu differenzieren.

Hast du bevorstehende/aktuelle Projekte, über die Du sprechen möchtest?

Ja tatsächlich. Derzeit plane ich eine Workshop-Reihe. Die Teilnehmer*innen dürfen in einem geschützten Rahmen sich selbst ein wenig mehr begegnen: sie können so sich ihrer Gefühle noch bewusster werden und neue Wege finden, mit diesen konstruktiv umzugehen.

Der Austausch innerhalb der Kleingruppe ist sehr wertvoll, ermutigend und tragend.

Das Ziel ist mit mehr Selbstverständnis und Selbstvertrauen nach Hause zu gehen.

Und natürlich wollte ich auch etwas über ihre Motivation wissen, Fotos machen zu lassen…

Was für Fotos wolltest Du? Auf was hast du besonders Wert gelegt?

Es ist oft noch eine Hürde zur Psychotherapie zu gehen. Wenn man auf der Website einen Einblick in die Praxis und einen ersten Eindruck von der Therapeutin bekommt, kann es den Weg einfacher machen.

Die Natürlichkeit der Fotos war mir wichtig.

Was waren Deine größten Unsicherheiten vor dem Shooting und wie wurden diese gelöst?

Wie oben erwähnt, ist mir Natürlichkeit wichtig. Bei Fotos bin ich eher angespannt und weiß nicht so recht wie ich stehen oder sitzen soll. Das macht die Natürlichkeit etwas schwierig.

Ursula hat das alles gut aufgelockert und mit der Zeit habe ich mich zunehmend wohler gefühlt. Das sieht man dann auch auf den Bildern.

Hast du schon Pläne, was du mit den Fotos machen wirst?

Auf jeden Fall habe ich ein paar davon auf meiner Website.

Es sind viele großartige Bilder entstanden. Der Einsatz dieser ist noch ein wenig ungewiss. Das wird sich zeigen.

Wie war das gemeinsame Shooting für dich? Wie war Deine Erfahrung?

Wie schon erwähnt, habe ich mich mit Ursula sehr schnell recht wohl gefühlt. Sie ist gut auf meine Ideen und Wünsch eingegangen. Und hat auch Eigene eingebracht.

Da ich zu der Zeit unseres Kennenlernens gerade dabei war die Praxis einzurichten, musste Ursula recht geduldig mit mir sein, bis ich einen passenden Termin finden konnte. Diese Zeit nutzte Sie, um mich langsam auf das Shooting vorzubereiten, das war sehr fein.

Während des Shootings hat sie für ein angenehmes Klima gesorgt. Ich bin für Ihre Arbeit sehr dankbar.

Auf Wiedersehen!

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